Mann in grauem T-Shirt. Im Hintergrund sind Pflanzen zu sehen.

Science-Slam-Auszeichnung: Von faulen Eiern zu korrodierten Pipelines

Gabriel Volpe Pimenta auf Platz 2

Porträt eines lächelnden Mannes mit Text über seine Tätigkeit als Teilzeitforscher und Vollzeit-Cricketspieler.

Elektroautos brauchen Nickel – aber wie umweltfreundlich ist das eigentlich?

Reduzieren wir durch die Elektrifizierung tatsächlich die Emissionen oder verlagern wir sie lediglich von einem Sektor in einen anderen?

Mann steht vor beiger Wand mit einem Schriftzug zum 75. Jubiläum des Lindau Nobelpreisträger-Treffens.

Zwischen Nachwuchsforschung und Nobelpreis

Max-Planck-Forscher Alvaro Diego Bedoya Zapata bei der 75. Lindau Nobelpreisträgertagung

Mann in blauem T-Shirt sitzt im wissenschaftlichen Labor.

Acta Student Award 2025 würdigt Forschung zu positiven Effekten von Wasserstoff in Hochleistungslegierungen

Max-Planck-Forscher Dr. Chengguang Wu ausgezeichnet

Portraitfotos zweier Männer.

Humboldt-Forschungspreise bringen Spitzenforscher aus den USA und Südkorea nach Deutschland

Dr. Yuri Mishin and Prof. Sang Ho Oh verstärken ihre Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien

Mann in grauem T-Shirt mit verschränkten Armen, lachend, steht vor industriellem Aufbau.

Koreanisches Forschungsstipendium fördert KI-gestützte Legierungsentwicklung

National Research Foundation of Korea zeichnet Postdoktoranden Jin-Young Lee aus

Mann im Anzug hält Urkunde und Denkmünze.

Springorum-Denkmünze für herausragende Masterarbeit verliehen

RWTH Aachen zeichnet Florian Busch aus

Stahlrollen in einer industriellen Umgebung

Schneller und energieeffizienter: Katalysatoren beschleunigen wasserstoffbasierte Stahlproduktion

Zweimal schnellere Legierungsherstellung durch Zugabe von Nickeloxiden

Aufbau einer Lithium-Ionen-Batterie im Vergleich zu einer Festkörper-Batterie.

Warum kommt es zu Kurzschlüssen in Festkörper-Batterien?

Max-Planck-Team erklärt Rissbildung während des Ladevorgangs und ebnet so den Weg zu sichereren und langlebigeren Batterien. Das Team veröffentlicht seine Ergebnisse im Wissenschaftsjournal Nature.

Innovative Materialien für eine nachhaltige Zukunft

Wussten Sie, dass allein die Stahlindustrie für rund 8% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich ist? Oder, dass ein Smartphone etwa 50 verschiedene Elemente enthält, Smartphones jedoch nur selten recycelt werden?

Gegründet im Jahr 1917 in einer prägenden Phase der Industrialisierung, lag der ursprüngliche Schwerpunkt unseres Instituts auf der Verbesserung von Stählen und metallischen Legierungen, die das 20. Jahrhundert maßgeblich beeinflussten. Während wir weiterhin auf unser tiefgreifendes Verständnis von Metallen zurückgreifen, haben die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts eine entscheidende Transformation angestoßen. Heute betreiben wir Grundlagenforschung zu nachhaltigen Materialien, die weit über die klassische Metallurgie hinausgeht und zentrale Bereiche wie Energie, Mobilität, Infrastruktur, Fertigung und Medizin adressiert.

Unsere Stärke liegt in unserem 350-köpfigen Team aus über 35 Ländern und verschiedenen Disziplinen wie der Physik, Chemie, Informatik und den Ingenieurswissenschaften. Zusammen entwickeln wir neue Materialien, die für die moderne Gesellschaft unverzichtbar sind, mit dem Ziel eine Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen und das lineare „Wegwerf“-Modell durch Materialien zu ersetzen, die langlebig und recyclebar sind.

Wir erforschen wie Metalle mit Hilfe von Wasserstoff statt Kohlenstoff hergestellt werden können – mit Wasser statt CO2 als Nebenprodukt des Prozesses. Wir konzipieren nahezu endlos recycelbare Materialien mit hoher Toleranz gegenüber Verunreinigungen und untersuchen Korrosion, Ermüdung und Versagen, um die Lebensdauer von Materialien gezielt zu verlängern. Zum Einsatz kommen auch künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, sodass unsere Algorithmen die Eigenschaften neuer Legierungen vorhersagen können, noch bevor diese tatsächlich hergestellt werden. So lassen sich Millionen potenzieller Materialkombinationen simulieren und besonders vielversprechende Kandidaten für nachhaltige Anwendungen in kürzester Zeit identifizieren – sei es für leichtere Legierungen und bessere Batterien, damit Elektrofahrzeuge weiter fahren, oder für biokompatible Metalle in medizinischen Implantaten.

Aufbauend auf mehr als einem Jahrhundert Materialforschung setzen wir uns dafür ein, dass Hochleistungsmaterialien und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen.
Zur Redakteursansicht